Was macht die China-Programme der GBS so besonders?
Unsere Executive Education Asia-Programme zeichnen sich vor allem durch ihren starken Praxisbezug aus. Die Teilnehmenden bringen konkrete Fragestellungen aus ihrem Berufsalltag mit, und wir entwickeln maßgeschneiderte Inhalte, die makroökonomisches Verständnis und aktuelle Herausforderungen der Teilnehmenden verbinden. Dabei legen wir großen Wert auf klare Struktur und praktische Umsetzbarkeit. Unsere Dozierenden sind in der Regel Universitätsprofessor:innen, die nah an der aktuellen Forschung sind – so bleibt der Unterricht stets relevant.
Warum ist die Goethe Business School auf dem chinesischen Markt so etabliert?
Wir haben eine lange Geschichte der Zusammenarbeit mit chinesischen Institutionen. Wir kennen die Lernkultur und die Bedürfnisse unserer Kunden sehr genau und verstehen gleichzeitig die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Hinzu kommt, dass wir auch interne administrative Abläufe unserer Partner kennen, was eine reibungslose Programmgestaltung ermöglicht. Jedes Programm wird individuell konzipiert und professionell begleitet – unser Service-Mindset ist hier entscheidend.
Welche Branchen senden ihre Führungskräfte zur Weiterbildung?
Vor allem Finanzdienstleister, wie Banken und Versicherungen, nutzen unsere Programme regelmäßig.
Wie werden Programme speziell für chinesische Teilnehmende vorbereitet?
Vorab führen wir intensive Gespräche mit den HR- und Fachabteilungen unserer Kunden. Wir legen großen Wert auf Qualität, sowohl inhaltlich als auch organisatorisch. Unsere Dozierenden werden vorab gebrieft, um die Erwartungen und Lernkultur der Teilnehmenden zu verstehen. Außerdem nutzen wir bilinguale Materialien und Fallstudien, die sowohl lokale als auch internationale Kontexte abdecken.
Wie wird mit Sprachbarrieren umgegangen?
Wir setzen stets professionelle Dolmetscher ein. Mitarbeitende mit Sprachkenntnissen und interkultureller Kompetenz unterstützen die Programme zusätzlich. Unsere Dozierenden passen Inhalte gezielt an, und der offene Austausch bereichert beide Seiten – Lehrende wie Teilnehmende gleichermaßen.
Was bereitet Freude an der Zusammenarbeit mit chinesischen Kunden?
China ist ein Land mit großem Einfluss. Durch unsere Programme können wir Führungskräften neue Perspektiven aufzeigen, die ihr Land positiv beeinflussen können – das sehen wir als Teil unseres Bildungsauftrags. Darüber hinaus fördern wir das Verständnis für europäische Sichtweisen, was die Teilnehmenden als große Bereicherung empfinden. Gleichzeitig lernen auch unsere Professoren viel über das chinesische Wirtschaftsystem. Besonders inspirierend sind die hohe Motivation und das große Interesse der Teilnehmenden an unserer Kultur und Gesellschaft.
Was interessiert die Teilnehmenden an Frankfurt und Deutschland?
Viele möchten den Finanzplatz Frankfurt kennenlernen, die Bankenstrukturen und Regulierung verstehen und den Austausch mit lokalen und internationalen Unternehmen erleben. Auch Kultur, Geschichte und das Mainufer mit seinen Parks und Sehenswürdigkeiten stehen hoch im Kurs.
Welche Herausforderungen gibt es bei internationalen Gruppen?
Die Ansprüche sind hoch: vor allem Tempo, Flexibilität und Lösungsorientierung sind gefragt. Hinzu kommen aufwendige Vorbereitungsphasen für Visum und interne Freigaben sowie geopolitische Risiken. Auch die Erwartungen an Feedback, Diskussionen und Interaktivität unterscheiden sich teilweise stark.
Welche langfristigen Effekte haben die Programme auf die Teilnehmenden?
Unsere Programme inspirieren, fördern Reflexion und Offenheit und helfen den Teilnehmenden, Fach- und Führungskompetenzen auszubauen. Sie entwickeln ein vertieftes Verständnis für das internationales Umfeld und können ein Netzwerk untereinander aufbauen, das oft über Jahre hinweg gepflegt wird.
Was motiviert dich persönlich in dieser Arbeit?
Es ist die Begegnung mit inspirierenden Menschen aus Wissenschaft und Wirtschaft – so erfährt man die neuesten Entwicklungen in China und Deutschland hautnah. Ich möchte eine Brücke zwischen beiden Ländern sein und die langjährigen Beziehungen zu beiden Kulturen aktiv gestalten.
Wie siehst du die Zukunft der Goethe Business School Programme in China?
Wir behalten unsere akademische Offenheit – durch neue Impulse und Fragestellungen entwickeln wir unsere Programme weiter. Die Teilnehmenden werden jünger, bringen mehr Fachkompetenz und internationale Erfahrung mit und legen mehr Wert auf Interaktivität. Digitale Formate werden künftig ergänzend eingesetzt. Der Austausch soll auch nach Programmabschluss weitergehen. Wir möchten langfristige Partnerschaften mit Finanzinstitutionen ausbauen und gleichzeitig neue Industrieunternehmen und Universitäten als Partner gewinnen.