Leadership

Führung ist ein grundlegendes wie übergeordnetes Phänomen, das losgelöst von Kontext, Disziplin oder Organisationsform immer dann von entscheidender Bedeutung ist, sobald Menschen zusammenkommen und ein gemeinsames Ziel anstreben. Authentisch, lateral, mindful, transformational oder auch agil sind wohlklingende Attribute, die häufig ins Spiel kommen, wenn heute über Führung gesprochen wird. Sie definieren das Phänomen Führung nicht nur ständig neu, sie laden es auch gewaltig auf und versuchen seine Ausrichtung zu verändern. Jenseits dieser modernen Schlagworte stellt sich aber nach wie vor die Frage: Was macht gelingende Führung eigentlich aus? Woraus setzt sie sich zusammen? Was sind fundamentale Stellschrauben? Welche Faktoren, Parameter und Zutaten zahlen auf gute Führung ein? Und wie entwickeln Menschen eine Führungspersönlichkeit?

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Dr. Fabian Urban
Managing Director Executive Education

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Damit Führungskräfte individuell, sozial und organisational Wissen in Handlung transformieren und dauerhaft verankern können, sind rein kognitiv basierte Konzepte etwa durch Erkenntnisse aus der Hirnforschung und der Persönlichkeitsentwicklung zu erweitern und die Idee von Entwicklung als punktuelle Intervention durch den Gedanken der Stetigkeit zu ersetzen.

Dr. Fabian UrbanAkademischer Direktor, Managing Director Executive Education, Goethe Business School

Entlang dieser Fragen werden in unseren Curricula neueste Erkenntnisse aus den Bereichen Hirnforschung, Persönlichkeitsentwicklung und Verhaltenswissenschaften zu einem einzigartigen Gesamtkonzept verbunden. Ziel des interdisziplinären Ansatzes ist es, dass Führungskräfte ihre eigenen Wirkmechanismen besser verstehen. Denn versteht eine Führungskraft sich selbst, ihre Funktion und Wirkung im sozialen Kontext sowie ihr Umfeld umfänglich, benötigt sie im Rahmen ihrer Führungstätigkeit keine vorgefertigten Lösungsschablonen mehr. Vielmehr ist sie dann in der Lage, Handlungs- und Entscheidungsmuster selbst zu entwickeln und Führungswerkzeuge zu nutzen, die nicht nur exakt zu ihr als Person passen, sondern auch den situativen Anforderungen Rechnung tragen. Auf diese Weise vergrößert eine Führungskraft die eigene Verhaltensvariabilität und kann diese in ständig variierenden Kontexten dauerhaft nutzen. Es gilt die Führungskraft in die Lage zu versetzen, ihre Kompetenzen zu aktivieren und ihre Ressourcen und Potentiale besser zu nutzen, damit sie ihre Aufmerksamkeit gezielt fokussieren und ihr Wissen und ihre Erfahrung effizient und zielorientiert einsetzen kann. Mit Hilfe dieser Fähigkeiten kann eine Führungskraft nicht nur ihr volles Leistungsspektrum ausschöpfen, sondern auch Beziehungen so gestalten, dass robuste und gleichermaßen anpassungsfähige Teams sowie ausdrucksstarke Organisationen entstehen können.

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