Speaker 2019

20 sorgsam kuratierte Speaker aus Wissenschaft, Wirtschaft und Sport gaben in ihren Vorträgen - verteilt auf fünf Tracks - Einblicke in ihre Forschungsfragen und praktischen Ansätze rund um das Thema Führung. 

Gemeinsam haben wir uns zum Ziel gesetzt mehr darüber herauszufinden, was Führungskompetenz eigentlich ist und wie seine Grundelemente tagtäglich gestaltet werden, wenn es gilt
Potentiale zu erkennen, Blockaden zu lösen, Ressourcen nutzbar zu machen, Energie zu fokussieren und Resonanz zu erzeugen.

Konferenzbroschüre 2019
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    Wer bin ich als Mensch und Führungskraft und wie lässt sich meine Führungspersönlichkeit beschreiben?

    Dr. Fabian UrbanManaging Director Executive Education, Goethe Business School
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    Was wissen wir über den Einfluss von Leistungsdruck auf die Performance? Was führt typischerweise zu Choking under Pressure (dem Scheitern in Drucksituationen)? Wie können wir unsere optimale Leistung abrufen oder sogar „Excelling under Pressure“ bewirken?

    Dr. Sabine KrawietzWissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Sportwissenschaft der TU Darmstadt
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    Welche Folgen für Unternehmen haben heterarchische und hierarchische Führungstechniken und nach welchen Kriterien entscheide ich mich für welche?

    Frank RoebersVorstandsvositzender, SYNAXON AG
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    Why do organizations need more feminine
    qualities in leadership?

    Prof. Heather Hofmeister, Ph.D.Professorin für Arbeitssoziologie, Goethe Universität und Ko-Direktorin, Center for Leadership and Behavior in Organizations
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    Was macht eine Hierarchie lebendig und benötigen wir diese überhaupt?

    Alexander SchielePolizeioberrat und Dozent für Einsatz- und Führungslehre, HfPV

Prof. Dr. Frank Hänsel
Professor für Sportpsychologie und Ökonomie des Sports
TU Darmstadt

Vortragstitel

Wabi-Sabi – Das Imperfekte zwischen „Mental Toughness“ und Resilienz in Sport und Wirtschaft

Fragestellung

Welche Rolle spielen Resilienz, „Mental Toughness“ und Perfektionismus beim Streben nach Höchstleistungen und bei der Bewältigung von Krisen?

Zusammenfassung

Höchstleistungen, Entwicklung und Wachstum – trotz zunehmender Anforderungen und disruptiver Veränderungen: Wie kann das im Sport und in der Wirtschaft gelingen? Im Vortrag werden die aktuell diskutierten Konzepte Resilienz, „Mental Toughness“ und Perfektionismus beleuchtet. Im Fokus stehen Fragen wie: Welche Faktoren beeinflussen die psychische Widerstandsfähigkeit? Wie kann sie trainiert werden? Welche Rolle spielen das Verlassen der eigenen „Komfortzone“, die Ich-Erschöpfung und nicht zuletzt die Akzeptanz des Unvollkommenen (im Sinne des philosophisch-ästhetischen Konzepts des Wabi-Sabi)?

Short CV

Prof. Dr. rer. nat. Frank Hänsel ist nach Stationen in Freiburg und Frankfurt am Main seit 2005 Professor für Sportpsychologie an der Technischen Universität Darmstadt. Nach seinem Studium der Psychologie promovierte er an der Universität Mainz in Psychologie und schloss seine Habilitation an der Universität Frankfurt am Main in Sportwissenschaft ab. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Psychologisches Training im Leistungs- und Gesundheitssport, kognitive Aspekte des Selbstkonzepts, Instruktionspsychologie motorischen Lernens, Kundenzufriedenheit bei sportbezogenen Dienstleistungen. Er ist (Co-)Autor zahlreicher Fach- und Praxisbücher, u. a. Lehrbuch Sportpsychologie, Handbuch Bewegungswissenschaft, Handbuch Sportmanagement, Lehrbuch Sport, Die Neue Rückenschule, Sport und Selbstkonzept, Kognitives Training im Sport, Seelische Gesundheit und sportliche Aktivität, Aktiv für die Psyche, Talentmanagement mit System sowie Handbuch Evaluation und Lehrbuch Empirische Untersuchungen in der Sportwissenschaft.

Uwe von Renteln
Diplom-Ernährungsberater
und Dozent, Ernährungstrainer FC Schalke 04

Vortragstitel

Die Evolution ist schuld: Wie das Frühstück über unsere Tagesform entscheidet.

Fragestellung

Wie viel Neandertaler steckt in uns? Erst essen und dann jagen – ist ein Frühstück sinnvoll? Fettreiche Nahrung und Hochleistung – eine Symbiose oder ein Ausschlusskriterium?

Zusammenfassung

Unsere Nahrungsaufnahme ist wesentlicher Bestandteil unserer Leistungsfähigkeit. Defizite im Energiehaushalt können sich dagegen stark negativ auf körperliche Prozesse auswirken. Je nach Abhängigkeit der jeweiligen Anforderungen unseres Körpers werden die Energieströme mittels Korrespondenz zwischen dem Gehirn, dem Immun- sowie Hormonsystem geleitet. Psychische Belastungen und der damit vermittelte Stress aktivieren, wie auch Bakterien, Viren, Giftstoffe oder hohe intensive sportliche Aktivitäten unser Abwehrsystem. Arbeitet unser Immunsystem, werden die Energieressourcen nun vermehrt diesem Abwehrsystem zugeführt und eine Kaskade hormoneller Prozesse in Gang gesetzt. Verhaltensweisen zum Schutz vor weiteren Belastungen können u.a. Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Angst, Schmerz als auch Depressionen sein. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen hierbei den Zusammenhang unserer Ernährung und der Entwicklung von stressrelevanten Erkrankungen. Biochemische Abläufe in unserem Körper haben sich seit mehr als 200.000 Jahren nicht verändert, wohingegen die Umwelteinflüsse einem zeitlichen Wandel unterworfen sind. Ist bekannt, wie der einzelne Körper auf eine gewisse Nährstoffrelation reagiert, ist es einfach einen individuellen Leitfaden für das Leben zu nutzen.

Short CV

1998 - 2000 Fachwirt Rostock
2003 - 2006 Studium zum Diplom Ernährungsberater Hamburg
2018 - 2019 Psycho Neuro Immunologie in Wien

Referenzen: Dozent am IFAO und OSD
Beratung und Betreuung von
Hochleistungssportlern/Nationalmannschaften
Beratung von Firmen und Konzernen zum Thema BGM

Dr. Thomas Funke
Managing Director
TechQuartier Frankfurt

Vortragstitel

Lieber nicht führen? Wie das Neue in die Welt kommt.

Fragestellung

Welche Herangehensweise benötige ich, um in Zeiten rasanten Wandels und New Work erfolgreich zu führen?

Zusammenfassung

Was ist neu an Innovation?
- Vom Industriezeitalter zum Digitalzeitalter der Entrepreneure und Innovatoren
- Arten und Typen von Innovation, Entmystifizierung von Innovationsmethoden
- Neue Logiken der Führung und das erfolgreiche Meistern der digitalen Transformation
- David mit Goliath: Startups arbeiten und innovieren gemeinsam mit Corporates
- Reale Case Studies zu Unternehmen und Startups

Short CV

Dr. Thomas Funke ist seit 15 Jahren an der Gestaltung des globalen Start-up-Ökosystems beteiligt. Er baute an der WU Wien eine uniübergreifende Forschungsplattform auf, die sich mit Werkzeugen und Methoden der Startup-Welt beschäftigt. Außerdem hat Thomas Funke mehrere Startups gegründet und lehrt an Universitäten. Er ist fasziniert von der Ausbildung junger Unternehmer und ist besonders motiviert zu sehen, wie die Gründung eines Unternehmens neue Kräfte in jungen Menschen freisetzen kann und zu einer gestärkten Selbstwirksamkeit führt. Darüber hinaus liebt er es, die verschiedenen Ökosysteme des Unternehmertums zu vermessen und zu entschlüsseln.

Dr. Sabine Krawietz
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Institut für Sportwissenschaft
TU Darmstadt

Vortragstitel

Choking under Pressure

Fragestellung

Was wissen wir über den Einfluss von Leistungsdruck auf die Performance? Was führt typischerweise zu Choking under Pressure (dem Scheitern in Drucksituationen)? Wie können wir unsere optimale Leistung abrufen oder sogar „Excelling under Pressure“ bewirken?

Zusammenfassung

Choking under Pressure ist ein aktuell stark beforschtes Phänomen in der Psychologie und verwandten Disziplinen. Als Choking under Pressure bezeichnet man einen starken, abrupten Leistungsabfall, der durch die Anwesenheit von Leistungsdruck bedingt ist, welcher ohne den vorhandenen Druck nicht vorkommen würde. Eine Vielzahl von kognitions-, verhaltens- und neuropsychologischer Studien befasst sich mit dem Einfluss von Druck auf die Leistung von kognitiven (z.B. dem Lösen von Matheaufgaben) und sensomotorischen (z.B. Golf putting) Aufgaben. Diese Studien haben in systematischer Weise gezeigt, dass Leistungsdruck nicht nur Scheitern oder Leistungsversagen (Choking under Pressure) auslösen, sondern auch zu einem übermäßig starken Leistungsanstieg führen kann, dem sogenannten Excelling under Pressure. Welche Faktoren spielen bei Choking und Excelling under Pressure eine Rolle? Wie wirken die unterschiedliche Quellen des Leistungsdrucks (z.B. Zuschauer, hohe Gewinnchancen, Gruppendruck) auf den Akteur und seine Leistung? Wie kann man seine gewohnte Leistung abrufen und sich vor Choking under Pressure schützen? In dem Vortrag wird auf diese Fragen anhand des aktuellen Wissensstands aus Forschung und Praxis in anschaulicher Weise eingegangen.

Michael Pachmajer & Dr. Carsten Hentrich
Pioniere & Autoren für Digitale Transformation

Vortragstitel

Orientierung in einer unsicheren Welt: Wie Visionen uns führen

Fragestellung

Wie finden wir Orientierung in einer unsicheren Welt?
Wie gestalten wir das Zukunftsbild unseres Unternehmens?
Wie starten wir einen erfolgreichen digitalen Transformationsprozess?

Zusammenfassung

Wir leben in einer sich schnell verändernden Welt, die von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst wird, wie Globalisierung, Protektionismus, Klimawandel, radikale technologische Innovationen und Disruption durch neue, digitale Geschäftsmodelle. Die Zukunft erscheint unsicher und die Navigation in eine positive und konstruktive Zukunft umso schwieriger. In unserer Arbeit haben wir viele Führungskräfte, Teams und Unternehmen getroffen, die mit dieser Unsicherheit zu kämpfen haben. Auch Staaten müssen sich damit auseinandersetzen und ihren Weg in die Zukunft finden. Die zunehmende technologiebedingte Veränderungsgeschwindigkeit übt großen Druck auf die Menschen und ihre Anpassungsfähigkeit in Organisationen aus. Der Aufbau von adaptiven Strukturen und Kompetenzen in Unternehmen und Non-Profit-Organisationen ist daher die große Herausforderung, vor der wir stehen. In unserem Vortrag werden wir die Notwendigkeit von positiven Zukunftsbildern erläutern, Erfahrungen im Aufbau von Fähigkeiten teilen und Werkzeuge vorstellen, die helfen, sich in dieser unsicheren Welt zu orientieren, als Einzelner, als Team oder als ganzes Unternehmen.

Short CV

Carsten Hentrich und Michael Pachmajer gehören zu den profiliertesten Pionieren im Bereich Digitale Transformation. Sie wollen mittel­stän­dische und familien­geführte Unter­nehmen in Deutsch­land und Europa erfolg­reich ins digi­tale Zeit­alter führen. Sie stehen für Perspektivwechsel und verstehen sie sich als Grenzgänger zwischen Wirtschaft und Politik. 2016 erhielten als Autoren für "d.quarks. Der Weg zum digitalen Unternehmen" (Murmann Publishers) die Auszeichnung Managementbuch des Jahres und sind Dozenten an der Goethe Business School.

Rolf Krizian
Neuosystemiker und Sportwissenschaftler
Mind Art

Vortragstitel

Vom Körper lernen: Body Based Leadership für wirkungsvolle Führung

Fragestellung

Wie lässt sich die Wirkung durch körperliche Präsenz in Führungskontexten erhöhen? Wie lässt sich Präsens und emotionale Intelligenz in Führungsbeziehungen erhöhen? Wie können kognitive, emotionale und soziale Prozesse durch eine zieldienliche Utilisation der tiefen Körperintelligenz gesteuert werden?

Zusammenfassung

Der Vortrag Body-based Leadership zeigt einen Ansatz auf, wie Führungskräfte die eigene Führungsrolle selbst- und körperbewusst einnehmen können. Die Bedeutung der Körperintelligenz für eine Erhöhung der Wirkung in Führungskontexten. Größere verkörperte Rollenstabilität als Führungskraft ermöglicht mehr Agilität, Entscheidungsstärke und Umsetzungsbewusstsein und vermittelt die Fähigkeit transformatorische Prozesse bei Individuen, Teams und Organisationen körperintelligent steuern zu können. Führungskräften ermöglicht dies eine verbesserte Selbstregulation und Selbststeuerung in organisationalen Krisen- und Stresssituationen und stärkt ihre Fähigkeit für mehr Resonanz und Synchronisation in kommunikativen und beziehungsgestaltenden Prozessen, den eigenen U-Prozess täglich koordinieren für mehr Kreativität, Ko-Kreation, neues Denken und Zukunft bezogenes Handeln. Den Teilnehmern ermöglicht der Vortrag die Analyse der eigenen Wirkung in Führungskontexten.

Short CV

Rolf Krizian ist Geschäftsführer von Mind Art Consulting und Scola Bildungsakademie. Als Executive Coach und Berater begleitet er Organisationen bei der neuro-emotionalen Kulturtransformationen und führt Body-Based Leadership Trainings durch. Darüber hinaus ist der studierte Sportwissenschaftler Mentaltrainer im Leistungssport.

Alexander Schiele
Polizeioberrat, hessenweiter Fach-
koordinator Einsatz-/ Führungslehre Polizei Hessen

Vortragstitel

Irritation: Wie man Hierarchien reflektiert.

Fragestellung

Was macht eine Hierarchie lebendig und benötigen wir diese überhaupt?

Zusammenfassung

Mein Vortrag soll verstanden werden als ein methophorischer, leerer Werkzeugkoffer: Legt euch eure Antworten auf die nachfolgenden Leitfragen wie frei verfügbare Werkzeuge, die euch ab sofort zur Verfügung stehen, in euren persönlichen Werkzeugkoffer und arbeitet damit. Meine Leitfragen lauten: Was verstehe ich unter Reflexion? Bin ich bereit, mein Führungshandeln ehrlich und aufrichtig zu reflektieren? Wie lassen sich reflexive Strukturen konstruktiv erschaffen? Was hat Reflexion mit professionellem Fehlermanagement zu tun? Was verstehe ich unter Hierarchie? Lebe ich eine Hierarchie oder benötige ich diese überhaupt? Schaffe ich genügend Klarheit in meiner Organisation über hierarchische Strukturen? Fülle ich beide Begriffe mit Werten, und erschließen sich mir daraus neue Handlungsräume? Welchen Anteil haben darin meine Emotionen und die Emotionen meiner Mitarbeiter? Vertraue ich auf Irritationen und Impulse meiner Mitarbeiter in meiner Organisation? Welche Bindungen werden hierfür benötigt?

Short CV

Alexander Schiele ist Polizeioberrat der Polizei Hessen, Dozent für Polizei- und Führungswissenschaften an der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung (HfPV) in Mühlheim/Offenbach und ausgebildeter Führungskräfte-Coach. Er beschäftigt sich intensiv mit den Themen Entscheidungskompetenz in Extremsituationen, Vorbildfunktion als Führungskraft und die praktische Umsetzung von Führungsinstrumenten in der Hessischen Polizei. Nach seinem Studium zum Diplom Verwaltungswirt übernahm er viele Jahre verschiedenste Aufgabenbereiche im gehobenen Polizeivollzugsdienst der Polizei Hessen, wo er vielfältige Erfahrungen im Bereich Projektmanagement, Organisationsentwicklung und Personalentwicklung sammelte. Nach seinem Masterstudiengang Police Management an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster/NRW übernahm er verschiedene Führungsfunktionen im höheren Polizeivollzugsdienst. Seit 2014 widmet er sich vor allem der Lehre an der HfPV. Dort wird er im Bachelor- als auch Masterstudiengang als Dozent in den Fächern Einsatzlehre, Führungslehre und Organisationslehre eingesetzt. Sein Schwerpunkt liegt in der Vermittlung einer praxisnahen und Mensch orientierten Führungsphilosophie innerhalb der Polizei. Er ist darüber hinaus stellvertretender Abteilungsleiter an der HfPV in Mühlheim/Offenbach und zudem hessenweiter Fachkoordinator für Einsatz- und Führungslehre. Als ausgebildeter Inspirationscoach wird er künftig Führungskräfte auch außerhalb der Polizei bei der Entwicklung ihrer individuellen Führungspersönlichkeit begleiten. In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit Triathlon, Jagen und elektronischer Musik.

Dr. Nicole Van Hoeck
Beraterin und Trainerin für Innovation, Negotiation & Leadership
Academy 404

Vortragstitel

Intelligent Failure: Your Success Story

Fragestellung

How does our brain deal with failure and setbacks? How does it use it creative powers to move forward from the status-quo?

Zusammenfassung

Our brain is not developed to be victim of our failures and setbacks. Nor to simply to survive them. Instead it has the creative potential to enable adaptive behavior and goal-directed decision making; making intelligent failure your success story!

Short CV

For nearly 10 years Dr. Nicole Van Hoeck carried out psychological and neuroscientific research on processes that involve creative thinking, decision making and learning from setbacks. Her work appeared in top-tier journals like Frontiers in Human Neuroscience and NeuroImage. She was a Visiting Scholar at the University of Illinois, Urbana-Champaign, USA. Today, she supports individuals and companies with boosting innovation, negotiation and leadership.

Steffen Liebener
Coach für Führungskräfte- und Teamentwicklung, Haka-Lehrer

Zusammenfassung

"Wir alle wollen wissen, wer wir sind und woher wir kommen. Ganz gleich, was wir im Leben erreichen, ohne diese Klarheit bleibt eine Leere in uns, ein Gefühl der Wurzellosigkeit.", Alex Haley

Haka? Was ist das? Haka ist der rituelle Tanz der Maori aus Neuseeland und ist tief verwurzelt in deren Kultur. Der Tanz ist eine Choreografie von körperlichen Bewegungen, Berühren von diversen Körperteilen und Worten. Früher galt der Haka als Kriegstanz, heute wird bei Hochzeiten, Staatsempfängen, Begräbnissen, Verabschiedungen und im Sport vor Wettkämpfen getanzt. Bekannter Botschafter sind die Rugbymannschaften Neuseelands – die Männer mit den All Blacks und die Frauen mit den Black Ferns.

Haka ist ein Powertanz, der Energie gibt, die eigene Kraft und eigene Stärke spüren lässt. Der Workshop gibt einen kleinen Einblick in die kulturelle und spirituelle Bedeutung des Haka. Danach lernen wir gemeinsam einen einfachen Haka, um die Kraft und Wucht des Tanzes erlebbar zu machen.

Short CV

Steffen Liebener, Jahrgang 1974 war viele Jahre angestellt in kleineren, mittelständigen und großen Unternehmen bis er sich 2012 selbstständig gemacht hat. Heute arbeitet er als systemischer Life- und Karriere-Coach, führt Führungskräftecoachings und -trainings durch und ist durch seine Erfahrungen und Ausbildungen Projektmanagement-Experte und Gründer von Liebener Coaching. Er arbeitet und lebt mit seiner Familie in Berlin.

Steffen Liebener tanzt seit ca. 6 Jahren Haka. Er liebt diese Art sich auszudrücken – sehr authentisch, sehr verbunden mit sich und dem Universum, Ausdruck der eigenen Kraft und Stärke und der inneren Zentrierung. Er bietet Workshops von wenigen Minuten bis zu einem vollen Tag an und tanzt auf Firmenevents, auf Familienfeiern oder Geburtstagen, in Schulen oder auf Festivals – überall da wo Lust und Interesse ist, sich im Haka zu erleben.

Marcel Kittel
Ehem. Radprofi,
14-facher Tour de France Etappensieger

Marcel Kittel ist ein ehemaliger deutscher Radrennfahrer. Der Sprintspezialist wurde zwanzigfacher Etappensieger bei Grand Tours und ist damit einer der erfolgreichsten deutschen Radsportler aller Zeiten. Nach seinen Siegen bei der Tour de France 2017 bekam er von den Franzosen den Spitznamen „Der Kaiser“. 2013, 2014 und 2017 wurde Marcel Kittel jeweils zum deutschen Radsportler des Jahres und zum Sportler des Jahres von Thüringen gekürt. Zudem wurde er bei der deutschlandweit größten Publikumswahl von Sport1 zum Sportler des Jahres 2013 gekürt.

Nachdem er im Frühjahr sich von seinem Team Katusha Alpecin trennte, entschied er im August 2019 seine Radsportkarriere zu beenden. Der werdende Vater ist mit Blick auf seine Familienplanung nicht länger bereit, den Verlust an Lebensqualität durch die Anforderung des Radsports hinzunehmen. Künftig möchte er an der Universität Konstanz Wirtschaftswissenschaften studieren. Für die Übertragung der Deutschland Tour 2019 verpflichtete ihn das ZDF als Kommentator.

PD Dr. Michael Nehls
Arzt, Molekulargenetiker, Radrennfahrer und Autor

Vortragstitel

Die Methusalem-Strategie - der natürliche Weg zum Erfolg

Zusammenfassung

Die Methusalem-Strategie sichert in einer Welt, in der zufällige und damit unberechenbare Ereignisse unsere Zukunft bestimmen, die größtmöglichen Erfolgschancen zu, sowohl im sportlichen und gesundheitlichen als auch im beruflichen Bereich. Die Lösung liegt in einer individuellen strategischen Umsetzung der Methusalem-Formel, die aus evolutionsbiologischen Überlegungen entstand und auf multidisziplinären, wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht. Dr. Nehls wandte die Methusalem-Strategie zweimal beim härtesten Ausdauerwettkampf der Welt an, dem Race Across America (RAAM). Der Verlauf seiner beiden Radrennen liefert ein anschauliches Beispiel für das fundamentale Potential der Methusalem-Strategie, Erfolge wahrscheinlicher zu machen, und zeigt, wie man selbst unter hoher körperlicher und mentaler Belastung die Leistungsfähigkeit bewahren kann. Die Methusalem-Formel ist aufgrund des zugrundeliegenden "Gesetz des Minimums" zugleich auch Schlüssel zum Verständnis und zur Vermeidung chronischer Krankheiten wie Depression oder Alzheimer-Demenz. In seinem Vortrag wird Dr. Nehls neben dem RAAM-Beispiel auf  leicht verständliche Weise auch auf diesen lebenswichtigen Aspekt eingehen, zumal jüngste Forschungsergebnisse darauf hindeuten, dass unter Anwendung der Methusalem-Formel Alzheimer im Frühstadium sogar heilbar ist.

Short CV

PD. Dr. med. Michael Nehls ist Arzt und habilitierter Molekulargenetiker. Als Wissenschaftler entschlüsselte er die genetischen Ursachen verschiedener Erbkrankheiten an deutschen und internationalen Forschungseinrichtungen. Einige seiner Entdeckungen veröffentlichte er mit zwei Nobelpreisträgern, eine weitere wurde vom renommierten US-amerikanischen Fachverband für Immunologie als Säule der immunologischen Forschung geehrt. Dr. Nehls hat auch Erfahrung in der Industrie gesammelt. Er war drei Jahre leitender Genomforscher einer US- amerikanischen Firma und acht Jahre Forschungsleiter und Vorstandsvorsitzender eines Münchner Biotechnologie-Unternehmens. Mittlerweile hat er es sich als Wissenschaftsautor zur Aufgabe gemacht, über die Ursachen von Zivilisationskrankheiten aufzuklären und hält als Privatdozent Vorträge auf Kongressen und an Universitäten. Drei seiner Bücher wurden zu Spiegelbestsellern: "Die Alzheimer-Lüge", "Alzheimer ist heilbar" und "Die Formel gegen Alzheimer". Für seine bahnbrechenden Erkenntnisse zur Alzheimer-Entstehung, -Prävention und -Therapie wurde er 2015 von der Universitätsklinik Rostock mit dem Hanse-Preis für Psychiatrie ausgezeichnet.

Frank Roebers
Vorstandsvorsitzender
SYNAXON AG

Vortragstitel

Kompaniechef und Zirkusdirektor: Der mentale Spagat zwischen radikaler Selbstorganisation und Hierarchien

Fragestellung

Welche Folgen für Unternehmen haben heterarchische und hierarchische Führungstechniken und nach welchen Kriterien entscheide ich mich für welche?

Zusammenfassung

SYNAXON ist seit 13 Jahren sehr partizipativ organisiert und hat auf der anderen Seite den militärischen Führungsprozess der Bundeswehr implementiert. Frank Roebers berichtet, welche Erfahrungen das Unternehmen damit gemacht hat und wie man als Führungkraft damit umgehen kann, ohne wahnsinnig zu werden.

Short CV

Nach dem Abitur und der Bundeswehr nahm Frank Roebers ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bielefeld auf, das er 1993 mit dem 1. Staatsexamen als Diplom Jurist abschloss. Parallel zum Studium machte er sich als Computerhändler selbstständig. 1992 stieg er bei der SYNAXON ein und ist dort seit 1999 Vorstand. In seiner aktuellen Position als Vorstandsvorsitzender ist er verantwortlich für das Systemhausgeschäft inkl. iTeam und einsnulleins sowie für den Lizenzvertrieb und den Stab.

Frank Roebers ist zertifizierter Six Sigma Black Belt und engagiert sich ehrenamtlich als stellvertretender Vorstand im Handelsausschuss der IHK Bielefeld und als Vorsitzender des Digitalisierungsausschusses des Deutschen Franchiseverbands. Außerdem ist er als Reserveoffizier u.a. als Dozent an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg für Wissensmanagement und agile Managementmethoden tätig.

Prof. Heather Hofmeister, Ph.D.
Professorin für Arbeitssoziologie und Ko-Direktorin, Center for Leadership and Behavior in Organizations

Vortragstitel

The future is feminine? An Introduction in Female Leadership.

Fragestellung

Why do organizations need more feminine qualities in leadership?

Zusammenfassung

The historical moment of the lone (male) hero leader has passed. Today's organizations function in a complex and fast-changing world, and no one person can make consistently good decisions in the face of this complexity. Cutting-edge companies are using leadership teams, consensus-based decision-making, and transformational leadership to bring in and honor the contributions of many experts. These ways of leading, away from top-down command and control styles, require feminine-attribute qualities to be welcomed, developed, and expressed, from both male and female leaders. Generation Y is also less likely to stay in a firm where a top-down authoritative structure is the style of choice. Let's look together and the aspects that make new ways of leading call forth the feminine strengths in all of us.

Short CV

Heather Hofmeister is a full Professor at the Goethe-University, Frankfurt since 2011 and co-director of the Center for Leadership and Behavior in Organizations (CLBO). After her PhD in Sociology from Cornell University (USA), Hofmeister has been researching and teaching at German universities since 2002 on life course themes of work, family, gender, science, and leadership with a cross-national comparative perspective. She served as Vice-Rector for Human Resources Management and Development at RWTH Aachen from 2008-2011 as the first woman in the Rektorat and is currently on the board of governors of several universities. Hofmeister speaks extensively to diverse audiences and is also a trained Co-active® Coach.

Prof. Dr. Karen Zentgraf
Professorin für Bewegungs- und Trainingswissenschaften
Goethe Universität Frankfurt

Vortragstitel

Wenn kein Meister vom Himmel fällt: Talententwicklung im Leistungssport

Fragestellung

Gibt es das Konzept des "Talents"? Wie werden "Talente" zu Experten? Welche Entwicklungsverläufe lassen sich im Sport finden? Welche Rahmenbedinungen ermöglichen Expertiseentwicklung? Wie gut sind Prognosen auf Basis von Talentindikatoren? Welche Trainingsbedingungen lassen Experten wachsen?

Zusammenfassung

Im Vortrag werden das Konzept des sportlichen Talents hinterfragt, verschiedene Karriereverläufe skizziert und Faktoren diskutiert, die Talente in ihrer Entwicklung beeinflussen. Diese beziehen sich auf Trainingsinhalte, Personenmerkmale und Umweltbedingungen, wie z.B. die Talentsichtungspraxis. Vor dem Hintergrund, dass bestimmte Aspekte einer Validitätsverschiebung in der Lebensspanne unterliegen, stellt sich immer wieder die Frage nach den Kriterien für Leistungsauffälligkeit und Talentselektion. Es wird ein multifaktorielles, dynamisches und längsschnittliches Verfahren vorgeschlagen, das auf Basis der jeweiligen Leistungsrelevanz die Progression als relevanten Faktor in den Blick nimmt.

Short CV

Karen Zentgraf ist aktuell Studiendekanin des Fachbereichs Psychologie und Sportwissenschaften der Goethe-Universität und leitet seit 2017 den Arbeitsbereich "Trainings- und Bewegungswissenschaften" am Institut für Sportwissenschaften. Sie hat an der Universität Tübingen den Studiengang Medizin sowie Sportwissenschaften absolviert und an der Universität Gießen zum Thema der Aufmerksamkeitsfokussierung beim motorischen Lernen promoviert. In ihrer post-doc Zeit wandte sie sich zunehmend neurowissenschaftlichen Fragen der sportlichen Expertise und von Bewegungsrepräsentationen zu. Sie hat inzwischen dazu zahlreiche hochrangige internationale Beiträge publiziert. Im Rahmen der Umsetzung der Spitzensportstrukturreform wurde sie in die Potenzialanalysekommission des BMI berufen, in der sie seit Anfang 2018 mitarbeitet. Sie ist Sprecherin des GRADE Centers Sport Sciences, in dem Nachwuchswissenschaftler*innen gefördert werden.

Jun.-Prof. Dr. Dr. Michael Behringer
Juniorprofessor für Sportmedizin
Goethe Universität Frankfurt

Vortragstitel

Back-to-play: Wie verletzte Spieler schneller wieder aufstehen

Fragestellung

Welche Möglichkeiten stehen aktuell zur Verfügung, um Verletzungen/Überlastungen vorherzusehen, bzw. im Falle des Auftretens so zu behandeln, damit die Zeit für den "Return to Play" so gering wie möglich ist?

Zusammenfassung

Verletzungsbedingte Ausfälle von Spitzenathleten und -athletinnen sind für die Vereine häufig mit sehr hohen Folgekosten verbunden. Aus Vereinssicht besteht daher ein großes Interesse daran, solche Verletzungen zu vermeiden. Darüber hinaus haben natürlich auch die Athletinnen und Athleten selbst ein großes Interesse an ihrer Gesunderhaltung. Stärkere Verletzungen, wie auch lange Heilungsverläufe sind nicht selten der Grund für die Beendigung einer vielversprechenden Karriere. Um hier professionell handeln zu können, bedarf es der Identifikation evidenzbasierter Risikofaktoren, geeigneter Monitoring-Tools und individuell abgestimmter Therapie- und Reha-Maßnahmen. Der Vortrag soll einen Überblick über die aktuell verfügbaren Methoden im Leistungssport verschaffen, die im Sinne der Primärprophylaxe, Sofortmaßnahmen, Diagnostik und Sporttherapie eingesetzt werden.

Short CV

Jun.-Prof. habil. Dr. med Dr. rer. nat. Michael Behringer studierte von 1999 bis 2006 Medizin an der Heinrich Heine Universität in Düsseldorf mit anschließender Approbation als Arzt. Er promovierte neben Medizin (2010) auch in Naturwissenschaften (2012) mit dem Thema „Biomedizinische Grundlagen zum Krafttraining im Kindes- und Jungendalter“. Von 2007 bis 2017 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent am Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik an der Deutschen Sporthochschule Köln, wo er die Arbeitsgruppe für Muskelforschung leitete. Zudem war er in diesem Zeitraum für das Deutsche Forschungszentrum für Leistungssport tätig. Im Jahr 2017 hat er an der Deutschen Sporthochschule Köln habilitiert und im gleichen Jahr einen Ruf auf eine Jun.-Prof. für Sportmedizin an der Goethe Universität Frankfurt angenommen, wo er aktuell kommissarischer Leiter der Abteilung für Sportmedizin sowie Prodekan und Forschungsdekan ist.

Andreas Prause
Performance Coach
ap FührungsKultur

Vortragstitel

Das "Wir" kreieren: Die Identität von High Performance Teams

Fragestellung

Was sind die wesentlichen Schritte, um als Führungskraft ein High Performance Team zu entwickeln?

Zusammenfassung

Das gemeinsame Arbeiten in Teams ist grundlegend für den Erfolg von Organisationen. Dementsprechend rückt der Aufbau und die Entwicklung von High Performance Teams in den Fokus der meisten Führungskräfte. Trotzdem ist echtes Teamwork, geschweige denn die Kooperation in sogenannten High Performance Teams im Unternehmensalltag selten zu finden. Führungskräfte erhalten praxisrelevante Impulse, angereichert mit Erfahrungen aus dem Hochleistungssport, um den Transfer in ihre Realität erfolgswirksam herzustellen.

Short CV

Andreas Prause ist renommierter Experte für die Themen Peak Performance in Spitzenteams und implementieren von Führungskultur. Als Gründer von ap FührungsKultur verfügt er über 20 Jahre Erfahrung als Coach, Trainer und Mentor in der internationalen Unternehmenswelt und im Spitzensport. Zahlreiche Spitzenathleten, Nationalmannschaften und Spitzentrainer unterstützt er auf deren Weg zu Olympischen Spielen sowie Weltmeisterschaften.
Er begeistert durch den Transfer aus dem Spitzensport in den Arbeitsalltag von Führungskräften mit einfachen und praktischen Tools – “vom Verstehen zum Machen, denn am Ende zählen Ergebnisse”.
Er studierte Betriebswirtschaftslehre und Soziologie an der Johann – Wolfgang – Goethe Universität in Frankfurt und ist zertifizierter Coach. Am liebsten wandert er über die Alpen. Er lebt mit seiner Familie in Leuven - Belgien.

Prof. Dr. Sonja Rohrmann
Dekanin Fachbereich 05 (Psychologie und Sportwissenschaften)
Goethe Universität Frankfurt

Vortragstitel

Impostor: Tief stapeln, aber hoch fliegen!

Fragestellung

Warum leiden mache Menschen unter ihrem Erfolg anstatt ihn genießen zu können?

Zusammenfassung

ImpostorInnen schreiben ihren objektiv belegbaren Erfolg nicht ihrer Kompetenz, sondern äußeren Faktoren zu. Sie haben das Gefühl, von anderen Menschen überschätzt zu werden und fürchten, dass ihre vermeintliche Inkompetenz eines Tages aufgedeckt werden könnte. Das Impostor-Selbstkonzept entsteht aus einer komplexen Interaktion zwischen Anlage- und Umweltfaktoren und ist bei Frauen und Männern mit höherem Bildungsniveau weit verbreitet. Die hiermit verbundenen charakteristischen dysfunktionalen Denk- und Verhaltensweisen ziehen eine Reihe negativer Konsequenzen nach sich. Es gibt aber verschiedene Wege, das verzerrte negative Selbstkonzept in ein realistisches Selbstkonzept zu überführen, sodass der Erfolg endlich genossen werden kann statt darunter zu leiden.

Short CV

Prof. Dr. Sonja Rohrmann ist seit 2009 Hochschullehrerin an der Goethe-Universität Frankfurt und leitet die Abteilung für Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der Stress- und Emotionsforschung mit Anwendungsbezug in den klinischen und arbeitspsychologischen Bereich zur Förderung von Gesundheit, Arbeitszufriedenheit und Leistungsfähigkeit unter Berücksichtigung von Persönlichkeitsunterschieden.

Stefan Herbst
Gründer von helden.de und 
Leiter des Instituts für angewandte Bewusstseinsforschung

Vortragstitel

Beyond Knowledge

Fragestellung

Wir haben die "kognitive Schwelle" erreicht. Warum bringt uns mehr Wissen mittlerweile nicht mehr weiter?

Zusammenfassung

Eigentlich kann dieser Vortrag im Vorwege nicht zusammengefasst werden. Es würde geradezu dem Titel, Thema und der Intention widersprechen, den Vortrag schon vorher festzuhalten. Wer verstehen mag, warum Wissen ab einer bestimmten Ausprägung existentiell gefährlich wird, der muss beim Vortrag vor Ort sein.
In aller Kürze vorab nur ein paar Erkenntnis-Ecken: Wir analysieren uns zu Tode und maskieren Rückschritte neusprechlich als Fortschritt. Mit neuen Methoden betrinken wir uns und täuschen Entwicklungen vor, die in Wirklichkeit nur zu noch mehr Verwicklungen führen. Unsere riesigen Rucksäcke mit all den angesammelten Konditionierungen nehmen wir schon lange nicht mehr wahr. Dabei sind sie es, die unbemerkt 24/7 unser Bewusstsein trüben.

Short-CV

Stefan Herbst gehört zu den FinTech-Pionieren in Deutschland. Bereits 2011 initiierte er das erste InsurTech-Labor in Hamburg. Gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beschrieb Stefan die Entwicklung zum digitalen Versicherungsmarkt der Zukunft. Schon vor mehr als 15 Jahren gründete er außerdem das Institut für angewandte Bewusstseinsforschung (InfaB) und wurde aufgrund seiner Arbeiten 2014 als parteiunabhängiges Mitglied in die von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel eingesetzte Kommission „Zukunft der Bürgergesellschaft“ berufen. 2015 startete er mit seinen Partnern „Insurance Hero" und etablierte die Marke „HAFTPFLICHT HELDEN" – seinerzeit der erste „Full Digital Player" in Deutschland, der sich zwischenzeitlich zu „helden.de“ weiterentwickelt hat. Stefan ist Mitglied der Bundesfachkommission Internet und Digitale Wirtschaft in Berlin.

Ansprechpartner

Kathrin Stock

Conference Manager

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