GBS Mittelstandsforum

Die Goethe Business School startet im Jahr 2016 in Kooperation mit dem Wirtschaftsrat Hessen eine neue Veranstaltungsreihe. Mit dem „GBS Mittelstandsforum“ wird ein neues Format geschaffen, das speziell die Herausforderungen von mittelständischen Unternehmen adressieren soll. Im Rahmen des GBS Mittelstandforums sollen aktuelle Management- und Führungsthemen gemeinsam mit Vertretern von Wissenschaft und dem Mittelstand aus unterschiedlichen Perspektiven diskutiert werden.

Das Konzept ist derart gestaltet, dass neben Impulsvorträgen aus Wissenschaft und Praxis mit anschließender Diskussion vor ebenfalls ausreichend Raum für den individuellen Austausch und Networking zur Verfügung steht.

Alle Veranstaltungen finden jeweils im exklusiven House of Finance auf dem zentral gelegenen Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main statt.

Ansprechpartner

Melanie Spies

Office- & Event-Manager
+49 69 798 33500
E-Mail

In Kooperation mit

2. GBS Mittelstandsforum - 27. September 2016

„Achtsamkeit für Führungskräfte – mehr als bloß ein Megatrend“

Beim zweiten GBS Mittelstandsforum steht das Thema „Achtsamkeit für Führungskräfte“ im Mittelpunkt. Der Begriff hat in den letzten Jahren enorm an Popularität gewonnen und ist zu einer wahren Managementmode avanciert. Unternehmen integrieren zunehmend achtsamkeitsbasierte Techniken in ihre Entwicklungsprogramme und Unternehmenskultur. Achtsamkeit kann einen wichtigen Beitrag für Organisation und Mitgliederentwicklung leisten, der sich nicht nur auf die Leistungsfähigkeit beschränkt. Besonders im Angesicht der Globalisierung ist eine individuelle Potentialentwicklung im Unternehmen eine Chance für die Zukunft eines Unternehmens.

Leider fehlt es jedoch oft an einer systematischen Fundierung, so dass Achtsamkeit vielerorts immer noch als esoterische Spielerei betrachtet wird. Dabei existieren klare wissenschaftliche Evidenzen, die zeigen, dass es sich hierbei um einen der wichtigsten Schlüssel innerhalb der Persönlichkeitsentwicklung handelt. Führungskräfte können durch die Anwendung von Achtsamkeit enorm positive Veränderungen für sich und ihr Umfeld induzieren und Organisationen hiervon langfristig profitieren.

Im Dialog aus Wissenschaft und Praxis erfahren die Zuhörer nicht nur sehr kurzweilige und verblüffende Einblicke in wissenschaftlich fundierte Effekte von Achtsamkeit. Sie lernen auch einen Ansatz kennen, wie ein global agierendes Unternehmen ein Entwicklungsprogramm für Führungskräfte entsprechend ausgestaltet hat. 

Dr. Karolien Notebaert ist Neurowissenschaftlerin und darauf spezialisiert, neueste Erkenntnisse aus der Hirnforschung für Unternehmen und Individuen nutzbar zu machen. Sie hilft Führungskräften dabei, neurobiologische Mechanismen für die eigene Potentialentwicklung und Selbstregulation grundsätzlich besser zu verstehen. Christine Wolff ist bei der Deutschen Bank AG als Head of Business Engagement im Bereich Workforce Capability tätig. Frau Wolff verknüpft passgenau divisionale Geschäftsstrategien mit strukturierten Entwicklungsansätzen. 

Wann: Dienstag, 27. September 2016, 19 Uhr

Wo: House of Finance, Campus Westend, Goethe-Universität

Programm

Begrüßung
Carola Paschola

Vorsitzende LFK Internationaler Kreis
Wirtschaftsrat Hessen 

Dr. Christian Jansen
Managing Director
Goethe Business School 

Wissenschaft und Praxis im Dialog

Dr. Karolien Notebaert
Neurowissenschaftlerin, Dozentin und Autorin
Goethe Business School 

Christine Wolff
Head of Business Engagement
Deutsche Bank AG 

Moderation: Dr. Fabian Urban, Goethe Business School

Diskussion
Schlusswort
Erhard Seeger
Vorsitzender LFK Familienunternehmen & Mittelstand
Wirtschaftsrat Hessen
Im Anschluss
Imbiss auf freundliche Einladung der Goethe Business School

Alle Veranstaltungen aus der Reihe "GBS Mittelstandsforum"

Nutzen Sie die Möglichkeit, sich über die Programme und Referenten aller Veranstaltungen der Veranstaltungsreihe zu informieren.

Kleine Dinge, große Wirkung – Strategische Optionen im 21. Jahrhundert

Beim ersten GBS Mittelstandsforum steht das Thema „Strategische Optionen“ im Mittelpunkt. Im Gegensatz zur oftmals vorherrschenden Meinung, dass mit dem Begriff „Strategie“ zwingend eine fundamentale und damit aufwändige Neuausrichtung eines Unternehmens verbunden ist, bieten bereits geschickt genutzte kleinere Aktivitäten- und Handlungsfelder großes Potenzial. Oft reicht eine kleine Veränderung, um bereits etablierten Prozessen eine neue Richtung zu geben, wie zum Beispiel die Verknüpfungen bestehender Ideen im Produktions- oder Vermarktungsprozess, die bislang unerreichte Zielgruppen ansprechen. Hierfür braucht es zum einen organisationale Rahmenbedingungen, die Unternehmen strategisch beweglich machen und zum anderen Führungskräfte, die zu Strategieentwicklern werden, indem sie ihre Handlungsspielräume erkennen und effizient nutzen. Beispiele aus der mittelständischen Unternehmenspraxis beleuchten diese Möglichkeiten aus unterschiedlichen Blickwinkeln und geben u.a. einen Einblick in die 4. Industrielle Revolution anhand der Fertigung in einer Maschinenfabrik.

Programm

19:00Begrüßung
19:10Impulsvortrag Holger Trautmann: „Der blaue Ozean als Strategie
19:30Impulsvortrag Prof. Dr. Torsten Wulf: „Die Führungskraft als Strategieentwickler
19:50Impulsvortrag Dipl.-Ing. Johann Hofmann: „Die digitale Fertigung der Maschinenfabrik Reinhausen mit den 12 “Enablern“ von Industrie 4.0
20:10Abschließende Kurzfragerunde
Ab 20:45Get-Together

Referenten

Holger Trautmann, Gründer & Managing Partner der Blue Ocean Strategy Partners GmbH

Holger Trautmann studierte Betriebswirtschaftslehre an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg. Danach begann er seine berufliche Laufbahn bei MSU Consulting – einer mittelständischen Managementberatung mit Fokus auf Strategie und Umsetzung. Dort arbeitete er 13 Jahre – seit 2008 als Geschäftsführender Gesellschafter. Zunächst lag Holger Trautmanns Beratungsschwerpunkt auf klassischen Unternehmensstrategien, Marketing- und Vertriebslösungen. Seit nunmehr vielen Jahren befasst sich Holger Trautmann auch mit dem Thema Blue Ocean Strategy und wendet sein profundes Knowhow in Blue Ocean Strategy (BOS) Projekten, Trainings und im Kontext des Start-up Modells bei Unternehmen unterschiedlichster Branchen an. Auch die Entscheidung zur Gründung von Blue Ocean Strategy Partners GmbH ist die logische Konsequenz der BOS-Maxime, ein innovatives, differenziertes Angebot zu schaffen und gleichzeitig Komplexität zu reduzieren.

Prof. Dr. Torsten Wulf, Professur für Strategisches und Internationales Management, Philipps-Universität in Marburg und Akademischer Direktor, Goethe Business School

Prof. Dr. Torsten Wulf ist Inhaber des Lehrstuhls für Strategisches und Internationales Management an der Philipps-Universität Marburg. Davor war er von 2007 bis Anfang 2012 Inhaber des Lehrstuhls für Strategisches Management und Organisation sowie Akademischer Direktor der MBA-Programme und des Centers für Scenario Planning der HHL Leipzig Graduate School of Management. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Fern-Universität Hagen und der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, der Promotion an der HHL Leipzig Graduate School of Management sowie der Habilitation an der Universität Erlangen-Nürnberg, war er als Professor of Strategy and International Management an der École Nationale des Ponts et Chaussées, School of International Management, in Paris tätig. An der GBS ist Prof. Wulf als akademischer Direktor gemeinsam mit Prof. Schweizer für das Kompetenzcluster „Strategisches Management“ zuständig.

Dipl.-Ing. (FH) Johann Hofmann Leiter „ValueFacturing®“, Maschinenfabrik Reinhausen GmbH

Dipl.-Ing. (FH), Johann Hofmann arbeitet seit Abschluss seines Maschinenbaustudiums im Jahr 1989 für die Maschinenfabrik Reinhausen. Bereits nach zwei Jahren übernahm er dort die Leitung der NC- Programmierung und begann, die Daten- und Informationsflüsse papierlos zu systematisieren. Nach 20jähriger Detailarbeit war eine revolutionäre Lösung entwickelt und industrieerprobt: Das MES-System (Manufacturing Execution System). Der Nutzen dieser Lösung wirkt in den Wertschöpfungsketten im Zentrum der Fertigungsindustrie im deutschsprachigen Raum. Johann Hofmann wurde mit seiner Innovation zu einem der Architekten und Wegbereiter der 4. industriellen Revolution. 2013 holte er den ersten INDUSTRIE 4.0 AWARD für die Maschinenfabrik Reinhausen nach Regensburg. Sein fundiertes Wissen aus über 25 Jahren Praxiserfahrung vermittelt er heute in Fachmedien, Seminaren und Vorträgen.

Anmeldung – 2. GBS Mittelstandforum

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